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Weisheit der Straße: „Zucker ist OK, aber nicht zu viel.“

Brauchen wir eine Konsumobergrenze für Zucker? Gar ein generelles Zuckerverbot? Statt selbsternannten Ernährungsgurus haben wir einmal ganz normale Menschen auf der Straße dazu befragt. Es geht nicht nur um Zucker, sondern auch um Nacktheit und Glück.

Auch wir von „Törtchen sind Freiheit“ haben eine Meinung dazu:

Konsumobergrenze für Zucker?

Die Frage mag zunächst etwas abwegig klingen. Die bittere Wahrheit ist: Sie wird leider immer weniger abwegig. Grenzen sind en vogue. Wir definieren uns scheinbar immer mehr über das, was wir nicht essen. Und es beschleicht einen das leise Gefühl, dass alles, was gut schmeckt, unter dem Generalverdacht steht, uns umzubringen. Unsere einst privaten Einkaufskörbe und Teller sind politisch umkämpftes Terrain geworden. Konsumobergrenze für Zucker? Nein, danke.

Generelles Zuckerverbot?

Eine sehr provokante Frage. Kein vernünftiger Mensch würde jemals  ein generelles Zuckerverbot fordern. Die Neandertaler hätten ohne Zucker keine Chance gegen den Säbelzahntiger gehabt. Auch unser Neuzeit-Gehirn läuft nicht ohne Zucker. Ob Beere oder Würfelzucker – Zucker ist Zucker. Der Darm weiß ja nicht, in welcher Form der Zucker oben im Mund landet. Deshalb wird der Zucker der Beere oder der in Würfelform im Darm auch nicht anders verstoffwechselt, nur weil die Optik eine andere ist. Zucker ist eben nicht das böse Chemieprodukt, das in Laboren künstlich synthetisiert wird. Zucker ist Natur pur und entsteht in Zuckerrüben auf vielen Feldern in Deutschland. Zucker schmeckt richtig, liefert Energie, ist natürlich. Ein generelles Zuckerverbot? Ohne uns.

Fazit: Die Straße weiß, was richtig schmeckt

Es hört sich ganz vernünftig an, was normale Menschen zum Thema Zucker und Ernährung zu sagen haben. Auf den Straßen gib es Menschen, die sich das Genießen nicht vermiesen lassen wollen. Was ist das für eine Freude, ihnen eine Stimme zu geben.